Sortenbeschreibung
Züchter: Saatzucht Schweiger GbR
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ENORM |
Quelle: BSL 2008neg./pos. Abw. v. APS 5 = mittel
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ENORM hochwertig |
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| ENORM standfest |
ENORM erlaubt den Verzicht auf Wachstumsregulatoren. |
| ENORM gesund |
Bestechende Resistenzen gegen Mehltau (APS 2), Gelbrost (APS 3), Ährenfusarium (APS 3) und ausgeglichene Toleranzen gegen die übrigen Pilzerkrankungen bescheren ENORM gesunde Erntequalitäten. |
| ENORM frühreif |
ENORM gehört zu den frühesten E-Weizensorten im Sortiment, dieses ermöglicht den Winterweizen-Anbau vor Raps. Darüber hinaus eignet sich ENORM für Trockenlagen und/oder zur Entzerrung der verfügbaren Erntezeit. |
| ENORM im Export | Bei den strengen Richtwerten für Mykotoxinbelastungen von Getreide-produkten bietet ENORM durch seine Fusariumgesundheit und die hervorragenden Alveogramm-Ergebnisse große Vorteile für deutsche Exporteure. Daher ist ENORM auch empfohlen im Mühlenprogramm sowie in der Produktlinie E2 des Premiumweizenprogrammes in Bayern. |
-> früher -> kürzer -> besser ! <-
ENORM Profitipp
| Produktionsziel | Erzeugung von gesicherter Elitequalität mit Exporteignung, E-Weizen für den MEKA-Anbau | |||
| Sortentyp | ENORM ist sehr standfest, kurz, sowie früh in der Reife. ENORM ist ein Kompensationstyp. Der optimale Kornertrag wird bei leicht er-höhten Bestandesdichten, mittleren Kornzahlen/Ähre und sorten-typisch hohem TKG erreicht. ENORM besitzt überdurchschnittliche Resistenzeigenschaften gegenüber Mehltau, Gelbrost und Ähren-fusarium. Aufgrund seiner Frühreife eignet sich ENORM speziell für Trockenlagen und allgemein zur Entzerrung der Erntezeit. | |||
| Saatzeit | Mitte September bis Ende November, spätsaatverträglich Keine Frühsaaten in extremen Auswinterungslagen | |||
| Aussaatstärke |
Früh Normal Spät |
280 - 300 Körner/m² 300 - 350 Körner/m² 360 - 400 Körner/m² | ||
| Bestandesdichte | ca. 550 Ähren/m² | |||
| N-Düngung | Die 1. N-Gabe sollte sich nach ortsüblichen Nmin-Sollwerten richten. Um leicht erhöhte Bestandesdichten zu erreichen, sollte die 2. N-Gabe, entsprechend dem Bestandesbild zum Zeitpunkt der Bestockung, korrigierend genutzt werden. Zur Absicherung der genetisch fixierten hohen Elitequalität sollte die N-Spätdüngung entsprechend hoch und möglichst in zwei Teilgaben erfolgen. | |||
| Startgabe |
EC 21 - 25 |
Aufdüngen auf 120 kg N/ha inkl. N-min, | ||
| Bestockung |
EC 30 - 31 |
30 - 50 kg N/ha |
Bei Sommertrockenheit in einer Gabe in EC 39 | |
| Spätdüngung |
EC 39 - 49 EC 51 - 59 |
40 - 50 kg N/ha 40 - 50 kg N/ha | ||
| Wachstumsregler | Enorm ist ausgesprochen standfest (APS 2) und kann daher auch in Sonderprogramme wie z.B. MEKA Eingang finden. Bei überzogenen Beständen empfiehlt sich jedoch zur Absicherung ein geringer Wachstumsreglereinsatz: | |||
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EC 25 - 29 |
0,2 - 0,5 l/ha CCC oder |
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EC 31 - 34 |
0,2 - 0,4 l/ha Moddus | |||
| Pflanzenschutz | Enorm verfügt über gute Resistenzen gegenüber Mehltau, Gelbrost und Ährenfusarium. Auf Befall mit Braunrost und Blattseptoria ist zu achten und bei Befallsbeginn mit entsprechend gut wirksamen Präparaten zu behandeln. In getreidereichen Fruchtfolgen sollte grundsätzlich eine Maßnahme zur Bekämpfung von Fußkrankheiten durchgeführt werden. | |||
| Besonderheiten | Enorm kann während des Schossens unter bestimmten Bedingungen stärker marmorierte, getigerte Blätter zeigen. Diese sind jedoch genetisch ("Club- bzw. Astronflecken") und nicht durch Krankheiten bedingt! | |||
| N-Düngung | ||||
Alle Darstellungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die dargestellten Daten und Grafiken geben Erkenntnisse wieder, die im Rahmen von Landessortenversuchen, Wertprüfungen und eigenen Versuchen gewonnen wurden. Selbst bei größter Sorgfalt können wir nicht garantieren, dass diese Ergebnisse unter allen Praxisbedingungen wiederholbar sind. Sie können daher nur als Entscheidungshilfen dienen.



