GASTON

Der perfekte Allrounder

Sortenbeschreibung


Züchter: Streng / LLA Triesdorf

                                            

Mit GASTON wurde 2004 eine A-Weizensorte zugelassen, die Top Erträge mit höchster Vermarktungssicherheit und exzellenter Gesundheit verbindet. Folgerichtig wurde GASTON 2004 flächendeckend in den Landessortenversuchen geprüft.

  • GASTON, der Ertragreiche!

Das Spitzen-Ertragspotenzial wird durch eine gute Winterhärte und überragende Standfestigkeit zuverlässig gesichert.

Kornerträge rel. in den Wertprüfungen 2001-2003:

SB_Gaston_So04

Quelle: WP-Berichte 2001-2003, Stufe 1

  • GASTON, der Gesunde!

GASTON verfügt über eine sehr gute Resistenzausstattung gegenüber allen wichtigen Weizenkrankheiten. Insbesondere die Blattseptoria-Toleranz ist angesichts der begrenzten Wirksamkeit von Fungiziden mit der Top-Note 3 bemerkenswert. Abgerundet wird das Gesundheitspaket durch hervorragende Resistenzen gegen Gelb- und Braunrost sowie eine mittlere Fusariumanfälligkeit. GASTON senkt die Pflanzenschutzkosten und sichert nachhaltig hohe Erträge.

  • GASTON, der Qualitätsertragsweizen !

Hohe Fallzahlen verbunden mit exzellenter Mehl- und Volumenausbeute sorgen für eine sichere Vermarktung. Zudem überzeugte GASTON 2004 in Hannover und wird daher durch die Arbeitsgemeinschaft für Qualitätsweizen für den Anbau 2004/05 empfohlen.

GASTON – einer, der alles kann!

GASTON Profitipp

Produktionsziel

Hohe Erträge mit sicherer Fallzahl und guter Backqualität

Sortentyp

GASTON ist ein Bestandesdichtetyp, der mit hohen Kornzahlen pro Ähre und einem guten TKG hohe Erträge realisiert. GASTON ist überdurchschnittlich winterhart und standfest, bei mittlerer Abreife.

Saatzeit

Mitte September bis Ende November

Aussaatstärke

340 - 400 Körner/m2

 

bei früher Saat und günstigen Bedingungen: 340 Körner/m²

 

bei später Saat und ungünstigen Bedingungen:400 Körner/m2

N-Düngung

Die Gaben sollten an Bodenvorräte, Standort, Bestandesentwicklung und Ertragserwartung angepasst werden (siehe Grafik unten).

Startgabe

EC 21

Unter der Berücksichtigung der N-min Gehalte auf100 kg N/ha aufdüngen.

Schossergabe

EC 39

50 kg N/ha

 

Spätdüngung

EC 55

1 kg N/ha pro dt Ertragserwartung

Wachstumsregler

je nach Bestandesentwicklung, Standort und Witterung:

Nord- u. Westdeutschland

EC 25 - 29

0,7 - 1,0 l CCC/ha

 
Süd- u. Ostdeutschland

EC 25 - 29

0,5 - 0,6 l CCC/ha

 
Pflanzenschutz

GASTON verfügt über ein sehr hohes Resistenzniveau gegenüber allen Blatt- und Ährenkrankheiten. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Toleranz gegenüber Blattseptoria und Braunrost. In getreidereichen Fruchtfolgen sollte eine Maßnahme zur Bekämpfung der Fußkrankheiten durchgeführt werden.

Die Mitteilungen des Pflanzenschutzdienstes aufmerksam verfolgen.

Besonderheiten Die Startgabe sollte aufgrund der starken Bestockung von GASTON nicht forciert werden. Dahingegen sollte die Spätdüngung zur Realisierung hoher Eiweißwerte optimiert werden.

N-Aufteilung

 
Gaston_PT_Stand_04_2006

Alle Darstellungen erfolgen nach besten Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die dargestellten Daten und Grafiken geben Erkenntnisse wieder, die im Rahmen von Landessortenversuchen, Wertprüfungen und eigenen Versuchen gewonnen wurden. Selbst bei größter Sorgfalt können wir nicht garantieren, dass diese Ergebnisse unter allen Praxisbedingungen wiederholbar sind. Sie können daher nur als Entscheidungshilfen dienen.